Delegieren oder doch selber machen?

25. Oktober 2021

Führungskräfte ersticken an Tätigkeiten, die nicht mit ihren eigentlichen Aufgaben zu tun haben.

Tatsächliche Beobachtung:

Die Führungskraft befindet sich unter dem Schreibtisch des Mitarbeiters und kämpft sich durch den Kabelsalat der Computeranlage, um eventuell doch selbst, den aufgetretenen Fehler zu beheben.
Nach halbstündiger, ergebnisloser Fehlersuche weist sie den Mitarbeiter an, den EDV-Spezialisten zu kontaktieren, der sich der Angelegenheit annehmen sollte.

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Eine andere Führungskraft denkt, dass es eventuell doch besser wäre, die Firma Maier & CO, selbst persönlich zu besuchen. Die Firma Maier & Co ist nicht „einfach zufrieden zu stellen“ und unser zuständiger Verkäufer könnte die Show vermasseln und letzten Endes kennt die Führungskraft den Kunden schon seit so vielen Jahren und überhaupt …

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Und so macht die Führungskraft dieses und jenes selbst – es bleibt ihr wenig Zeit für die „echten Führungsaufgaben“. Wie zum Beispiel:
* Eine neue Strategie ausarbeiten
* Planung für das kommende Jahr
* Einfach mal die Situation der eigenen Firma aus der „Vogelperspektive“ begutachten.

Doch dafür hat sie nicht genügend Zeit. Das Tagesgeschäft hat sie eingeholt. Stress und Enttäuschung sind keine Seltenheit.
Viele Führungskräfte stimmen mit dieser Situation überein – „das ist halt so!“
Ein beliebter Glaubenssatz: „WER SELBSTÄNDIG IST, ARBEITER HALT „SELBST“ und „STÄNDIG“!

Sie bemüht sich zu delegieren, denkt sich dabei aber immer, dass die Aufgabe schneller/besser erledigt ist, wenn sie es selbst macht. Dadurch weiß sie wenigstens, dass die Arbeit richtig gemacht wird. Aus diesem Teufelskreis heraus entstehen unmündige und demotivierte Mitarbeiter, die sich bald denken, egal was ich mache, der Chef wird es sowieso wieder verändern, etc.

Einige Führungskräfte möchten diesen Teufelskreislauf aber gerne entkommen. Sie fragen sich: WIE?

Manche suchen bei „Dritten“ Rat und holen sich via YouTube-Videos Tipps von „Externen“, die „das Problem“ schon längst gelöst haben!

Die stets wiederkehrenden Überlegungen von Führungskräften sind sehr ähnlich:

„Ich versuche ja, so viel wie möglich zu delegieren“
„Was ich selbst in die Hand nehme, klappt am besten!“
„Ich habe niemand geeigneten, dem ich es delegieren kann!
„Das würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, zu erklären, was getan werden müsste – da nehme ich es doch gleich besser selbst in die Hand!“

Andere Führungskräfte wieder lösen augenscheinliche Probleme. Eine Art Kosmetik, da es sich um Symptome handelt und nicht um das wirkliche „Warum“.

Eine unserer Denkansätze lautet:

Aus der Flut an Informationen und vielen Lösungsmöglichkeiten, haben wir uns dazu verpflichtet, Ihnen die möglichst unkompliziertesten Mittel und Wege näherzubringen.
Wir geben Ihnen nur das weiter, das wir auch selbst täglich verwenden!

Also was kann die Führungskraft tun?
Zuerst muss die erkennen, dass sie an „Nicht-Delegieren-Können“ leidet – und dass es sie auffrisst. Sie muss sich die Werkezuge selbst aneignen. Sie muss sich die Zeit nehmen. Letzten Endes ist diese investierte Zeit weniger Aufwand als das nervenaufreibende „Alles-selbst-erledigen“.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir als „Dritte“ insofern helfen können, indem wir diese Werkzeuge zur Verfügung stellen und Ihnen dabei helfen können, damit Sie es leichter haben.

Erfahren Sie mehr zum Thema „Delegieren“ auf unseren Führungskräftecoaching bzw. Training, um neue Strategien in der Umsetzung zu haben.

Was wir Ihnen empfehlen:

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf für ein unverbindliches Beratungsgespräch! Gleich hier: https://business-success.at/kontakt/

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